Ach, du Schreck!

Da brüllt es aus der Ecke. War doch nur gut gemeint…

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„Stopp!!! Niemand bewegt sich!“ Lass ich bei unserer Sommerparty einen lauten Schrei los!

Ein Glas ist zerbrochen und überall auf dem Boden liegen Scherben und Splitter. Und zwischendrin: Lauter barfüßige Kinder. Natürlich will ich nicht, dass eins der Kinder in die Scherben tritt und sich verletzt. Deshalb der Schrei. Eins der Mädchen erschrickt aber so sehr, dass sie sogar anfängt zu weinen. Klar- sie kennt mich sonst nicht so streng und ist irritiert. Als ich später nochmal über die Situation nachdenke, fällt mir auf: Manchmal geht es mir mit Gott so ähnlich wie dem Mädchen mit mir. Denn manchmal begegnen mir in der Bibel Stellen, in denen Gott streng ist. Und das passt nicht so richtig in mein Bild von einem liebevollen und guten Gott. Und dann erschrecke ich. Und bin irritiert. Ich kenne Gott so nicht. Trotzdem glaube ich: Gott ist ein Gott, der es gut meint mit mir. Der mich liebt. Und der nicht will, dass ich mich oder andere verletze.