Der Putzteufel in mir

Das Frühjahr schreit nach Sauberkeit und Neuanfang.

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Die Sonne scheint durch mein Wohnzimmerfenster… Schrecklich! Uiuiuih! Die sollte ich aber mal wieder putzen! Und dann meine Terrasse davor: da liegt was rum und muss weggeräumt werden, dort muss das Gartenmöbel abgespritzt werden und fegen ist auch mal wieder dran… Kurz bleibe ich noch stehen auf dieser schönen Terrasse mit den Sonnenstrahlen. Die Luft riecht angenehm, die ersten Blumen recken ihre Köpfe in den Himmel. Es wird Frühling und ich denke nur an den Frühjahrsputz! Aber: Es soll halt alles sauber und frisch sein, wenn das neue Gartenjahr beginnt. So ähnlich geht es mir auch in meiner Beziehung zu Gott und im Glauben. Da ist manchmal auch manches verstaubt und eingerostet. Frühjahrsputz wäre auch da nicht schlecht. Und dazu gehört auch: zu schauen wo sich ungeklärte Zwistigkeiten angestaut haben. Oder: manches, was ich auf die lange Bank geschoben habe, will angegangen werden; um manche Verletzung, die ich anderen zugefügt habe, sollte ich um Vergebung bitten und manche Verletzung, die ich erfahren habe, darf ich vergeben.  Damit wieder Platz für Neues wird. Frühjahrsputz im Glaubensleben. Besen in die Hand und los geht’s.