Echt erfrischend

Sollen wir was trinken gehen? Nein, das ist kein Luxus.

1 Kommentar
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  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Die Frau am Brunnen Johannesevangelium Kapitel 4
    Für mich ist das die beste Bibelstelle, die es in der Bibel gibt. Eine Frau (mit zweifelhaftem Vorleben, 6 Männer, viele unglückliche Beziehungen, Scham vor der Gesellschaft), diese Frau spricht direkt mit Jesus (Jesus spricht nur mit einem bedürftigen Menschen individuell!) und Jesus sagt ihr tolle Sachen die seines Gleichen sonst suchen in der Bibel. Da kann Nikodemus als gebildeter Theologe kaum mithalten oder muss sogar gegenüber dieser Frau zurückstecken. Man könnte auch sagen: Nikodemus bekam eine grössere Aufgabe zum Nachdenken und zum Nachfolgen. Er musste auf seinem Niveau verstehen (oder auch nicht).
    Allerdings: Wir wissen nicht, wie die Geschichte mit dieser Frau weiterging. Jesus wurde nicht ihr Partner im Sinne einer Partnerschaft, bei der sich der Mann um „seine“ Frau kümmert. Es wird eher in der Bibel der Eindruck vermittelt: Wenn Jesus oder Gott spricht, passiert schon sehr viel (oder alles Entscheidende). Viele Menschen ahmen dieses „göttliche“ Verhalten im Negativbereich nach. Beispiel: Ein Hausbesitzer kündigt seinem Mieter. Er sprach und der Mieter hat ganz viel an der Backe: Neue Wohnung suchen, Ängste, Umzugsarbeiten, Lebensumstellungen. Gehen wir mal davon aus, dass der liebende Gott/Jesus nicht so ist. Wenn Gott heilt z.B., dann passiert im Hintergrund ganz viel. Viele Engel werden aktiv, greifen in das Immunsystem und Heilungs-System des Menschen ein und bringen ganz viel in Ordnung. Nix da mit einem Schluck Wasser und fertig und schon hat die Heiligkeit genug bekommen und genug getan.

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Nicht ohne meine Trinkflasche. Ja, ich bin auch so eine. Immer in Sorge, ich könnte verdursten. In meiner Stadt gibt es jetzt immer mehr Trinkbrunnen. Dort gibt’s frisches Trinkwasser für jedermann. Kostenlos, jederzeit. Manche schimpfen, ist doch Geldverschwendung. Ich finde die Brunnen gut. Als Zeichen, dass wir uns umeinander kümmern. Mit dem Grundlegendsten, das der Mensch zum Überleben und im Sommer erst recht braucht: Wasser. Brauchen wir alle. Egal wer wir sind, wie arm oder reich, welche Sprache wir sprechen, was unser Leben ausmacht, woran wir glauben. Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der sich um uns sorgt. Und der will, dass wir alle gut versorgt sind. Im Sommer wie im Winter. Ich danke ihm dafür, dass wir in Deutschland genug sauberes Wasser für alle haben, dass es dieses Jahr genug regnet und auf den Feldern etwas wächst. Und ich danke ihm für die Menschen, die die Idee mit den Trinkbrunnen hatten. Prost auf euch!