Ich lebe Hoffnung
Hoffen reicht nicht, so viel ist sicher. Hoffnung ist etwas für Kopf und Herz. Aber draußen in der Alltagswirklichkeit muss sie ankommen.
Hoffen reicht nicht, so viel ist sicher. Hoffnung ist etwas für Kopf und Herz. Aber draußen in der Alltagswirklichkeit muss sie ankommen.
„Hast du noch Hoffnung?“, fragt einer. „Ich habe keine Hoffnung. Ich lebe die Hoffnung!“, antwortet der andere. Das habe ich neulich gehört und wurde nachdenklich. Nicht Hoffnung haben, sondern ganz die Hoffnung sein. Sie verkörpern. Sie zum Ausdruck bringen. Ja, darum geht es. Für mich heißt das mit Blick auf die Ukraine und diesen entsetzlichen Krieg: einfach nur Hoffnung zu haben, dass es wieder Frieden geben wird, ist zu wenig. Ich muss die Hoffnung auf Frieden leben. Indem ich ganz aktiv auf die Straße gehe und für den Frieden demonstriere. Indem ich ein Zimmer für Flüchtlinge zur Verfügung stelle und damit selbst zu einem kleinen Hoffnungsschimmer im Leben einer anderen Person werde. Indem ich gebe, was ich geben kann, damit ein andere eine warme Mahlzeit oder eine warme Decke bekommt. Zur Hoffnung werden, das gibt Hoffnung, mir und anderen. Im Kirchenjahr hat die Fastenzeit begonnen. Sie endet mit dem Fest der größten Hoffnung. – Ostern! Der Tod wird durch das Leben besiegt. Diese Hoffnung, dass am Ende nicht der Tod, nicht der Schrecken, nicht das Böse bestehen bleibt, sondern neues Leben steht, diese Hoffnung lebe ich in jeder Tat, in jedem Mut machenden Wort, das aufrichtet, Kraft gibt und Trost spendet. Leben wir sie, die Hoffnung, die uns durch schwierige Zeiten trägt!
Es ist eher typisch Frau, diese eine Eizelle, wenn aus ihr denn Leben entsteht, bewahren und zu behüten und dadurch das Leben zu garantieren.
Es ist eher typisch Mann, Millionen von Erbgutträgern seines eigenen Erbguts (Putin und seine Soldaten) dem Tode auszuliefern für diesen einen Sieg.
Mir fehlen die Gebete an Gott (öffentlich dafür zu beten), denn Putin ist in Begriff viel von dem zu zerstören, was Gott gemacht hat.
Bei Hitler konnte Gott bis zu seinem eigenen Selbstmord warten. Kurios und schrecklich! Selenski sollte auf den helfenden Gott setzen, öffentlich.