Kein Bock

Beten hilft eindeutig beim Arbeiten. Oder überhaupt erst aufzustehen, um zur Arbeit zu gehen.

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„Ich hab sowas von keinen Bock zu arbeiten“… Kenn ich! Vermutlich bin ich nicht der einzige, dem es so geht. Mir hilft dann an dieses altbekannte lateinische Wort zu denken: Ora et labora. Bete und Arbeite. Diese Worte hat Benedikt von Nursia, ein gläubiger Mönch, mal gesagt. Auf ihn gründet sich auch der Benediktinerorden. Ora et labora. Bete und arbeite. Was er damit meint: Fokussier Dich auf das Wesentliche. Bete, eben weil Gott Dir dieses Leben geschenkt hat; sei dankbar und verstehe, dass ohne Gott im Leben nichts geht. Und daraus folgt: Weil Du eben von Gott dieses Leben geschenkt bekommen hast, nutze es und arbeite. Arbeite nicht, weil Du es musst, sondern weil du es kannst. Weil es dir gesundheitlich so gut geht, dass du es kannst. Weil du dir vielleicht sogar aussuchen konntest, was Du arbeiten möchtest. Arbeite, um anderen Menschen Gutes zu tun. Fokussiere dich auf das Wesentliche. Ora et labora. Gerade in den Stunden, wo mein Wille zu arbeiten gering ist, versuche ich an diese Worte zu denken.