Mutig hinhören!

Wenn es unangenehm wird – weghören. Das ist das Einfachste. Aber was, wenn ich genau der bin, der aus unangenehm angenehm machen könnte?

2 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Wenn die ersten 5 Sätze (aus dem Alltagsleben) nicht im Beitrag wären, wäre der Beitrag aus meiner Sicht richtig gut.
    Was ich als Krankheit in der Christen-Szene empfinde ist: Falsche Bezüge herstellen.
    Den Ruf für die Nachfolge mit irgendwelchen Alltags-Kram zu vermischen??
    Alltagsbewältigung ist Alltagsbewältigung.
    Nachfolge im christlichen Glauben kann sich zwar auch in kleinen Dingen niederspiegeln, aber dann bitte mit kleiner gewählten Beispielen, die es sicher in der Bibel zuhauf gibt.

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    • Gerrit Mathis
      Gerrit Mathis sagte:

      Das Heranziehen von Alltagssituationen zur Verdeutlichung geistlicher Zusammenhänge ist eine bewährte Methode, die bereits Jesus angewendet hat.

      Antworten

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„Würdest du, bitte, dein Zimmer aufräumen!“, „Bring den Müll runter!“, „Könntest du mal nach meinem Rad schauen? Da schleift was!“, „Hast du heute Zeit, ich bräuchte mal deinen Rat?“ Sätze, die ich immer mal so oder so ähnlich zu irgendjemand sage, aber es ist in dem Moment eben nicht irgendeiner, sondern eine ganz bestimmte Person. Ich spreche jemanden konkret an. Ja, du brauchst dich gar nicht wegzudrehen oder zu verstecken, Du bist gemeint. Ja, du! Wenn es angenehme Dinge sind, fühle ich mich gleich angesprochen, aber wenn es mit Arbeit und Mühe verbunden ist, schaue ich schon mal auf den Boden oder gucke, ob nicht ein anderer neben mir steht. In der Bibel gibt es einige Geschichten, in denen Gott ganz konkret Menschen anspricht. Sie sollen eine bestimmte Aufgabe übernehmen. Meist sind die gar nicht so scharf darauf, was Gott da von ihnen will. „Meinst du wirklich mich? Ich kann das doch gar nicht“, muss sich Gott anhören. Meist stellt sich dann aber heraus, dass Gott sich die Sache gut überlegt hat und die Person doch genau die richtige ist. Mir sagt das: Ich sollte ab und an genauer hinhören und mich nicht wegducken, wenn ich angesprochen werden. Vielleicht bin ich genau die Richtige. Wer Mut hat zu hören, wenn er gerufen wird, dem steht Gott bei und hilft ihm auch durch. Das haben diese Menschen erlebt und ich auch schon so manches Mal.