Nein, das will man nicht!

Karfreitag war unangenehm! Aber warum eigentlich?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Weichspüler
    Was macht ein Weichspüler: Das Handtuch fühlt sich kuschelweich an, aber es saugt nicht so wie ein Handtuch, das keinen Weichspüler beim Waschen abbekommen hat.
    Und der Beitrag ist nicht ehrlich. Ich glaube, dass es mehr Menschen gibt, die am Sterbebett die Angst packt, ob es evtl. nicht reicht, um in das sog. „ewige Leben“ zu kommen. Gemeint ist sicher eher ein Leben, bei dem die Tränen weggewischt werden. Aber wenn es dort kein Leid mehr gibt, warum dann Tränen wegwischen? Sind dann philosophisch die „Erinnerungs-Tränen“ gemeint, die man aus der Zeit auf der Erde noch kennt?
    Mich regt selber an mir auf, dass ich solche Sachen spüre und die darin enthaltenen Logik-Fehler. Wäre es die göttliche Lösung an alles ein wenig unscharf ranzugehen? Nach dem Motto: Hey es ist klar, was gemeint ist? Tränen weg, also besser dann später.
    Es könnte auch dastehen: Es wird eine Zeit der Harmonie und des Friedens und des lieblichen Miteinanders, incl. der gefühlt lieblichen Nähe zu Gott, wie er auf Erden kaum vorstellbar ist.
    Es wird wie eine Katze sich fühlt, im ewigem Schnurren. Weichspüler eben.

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Eindeutig! Karfreitag ist ein unangenehmer Feiertag. Wer will schon an den Tod von Jesus erinnert werden? Oder schlimmer noch, daran, dass wir selbst irgendwann sterben müssen? Nein, das Sterben haben wir erfolgreich aus dem Alltag verbannt. Aber was viele verkennen, diese Verdrängungstaktik, die mag beim Tod von Freunden funktionieren, ja vielleicht sogar bei dem von Familienangehörigen, aber bei mir selbst? Und bei all dem Verdrängen, ein schlechtes Gefühl bleibt ja doch, wann immer der Tod unser Leben streift. Auf dem Sterbebett packt viele dann doch die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bei Gott. Und tatsächlich will der Tod von Jesu, sein Sterben, uns zeigen: Gott kennt den Tod. Sterben. Leid. Trauer. Nichts kann uns von ihm trennen. Wer sich das an Karfreitag und schon zu Lebzeiten bewusst macht, der muss den Tod nicht fürchten, sondern findet vielleicht sogar die Kraft für Sterbende da sein!