Sind die schön!

Eigentlich dauert eine Sekunde immer gleich lang. Es sei denn, Kinder sind im Spiel!

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Früher haben sie mir besser gefallen! Ich schaue in den Spiegel und erkenne die immer deutlicher werdenden Alterserscheinungen. Früher war ich stolz auf meine Lachfalten. Heute sehe ich viele Falten, die auf eine gewisse Müdigkeit schließen lassen. Ein Freund sagte mal: „Spätestens mit Kindern vergeht die Zeit wie im Flug.“ Heute weiß ich, wie recht er damit hatte. Meine letzten sechs Jahre, waren ein wildes Abenteuer, aber auch echt schnell rum! Das hinterlässt Spuren. Im Gesicht aber auch auf der Seele. Denn mit zunehmenden Abnutzungserscheinungen stellt sich mir die Frage: War es das womöglich schon? Was kommt noch? Das führt zu Zeitdruck. In der Bibel lese ich, wie ein Beter diesen Druck Gott abgibt: „Meine Zeit“, stellt er fest, „steht in deinen Händen, Gott!“ Vielleicht werde ich 100 Jahre alt, vielleicht ist aber auch morgen Schluss. Mir macht das klar: Es kommt nicht drauf an, das Maximum rauszuholen, sondern, in dem Freude zu entdecken, was mir auf meinem Weg geschenkt ist.