Und jetzt?

„Business as usual-Typ“ oder „Kopfindensandstecker-Typ“? Jeder reagiert anders, wenn der Plan nicht aufgeht oder eine Situation zum Verzweifeln ist.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Offen und bereit sein für neue Erfahrungen.
    Wie viel Neues verträgt man?
    Wie viel Vertrautes braucht man für seine innere Stabilität?
    Kar-Samstage des Lebens scheinen weder gefühlt Neues zu geben noch Vertrautes zu geben.
    Für mich wäre es relativ neu, wenn ich mich von einem dieser Radio-Beiträge einfach mal richtig beschenken lassen könnte und beschenken lassen würde.
    Schön, dass es diese Radio-Arbeit gibt!
    Ich hoffe, es geht Ihnen auch so, lieber Leser, liebe Leserin, lieber Hörer, liebe Hörerin.

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„Mach doch einfach das Beste daraus!“ Nervig, dieser Satz. Da ist gerade etwas ziemlich schiefgelaufen, ich bin enttäuscht, wütend, vielleicht sogar sehr traurig und soll das alles nun schnell hinter mir lassen und das Beste daraus machen. Im Rückblick kann ich immer leicht sagen, dass doch irgendwie alles gut gegangen ist, aber wenn alles erstmal furchtbar ist?

Ganz ähnlich ging es den Freund: innen Jesu am Karsamstag. Am Tag zwischen Tod und Auferstehung Jesu. Und jetzt? Was nun? Das Beste daraus machen? Wie soll das gehen? Damals haben die Freunde das Naheliegende gemacht. Sie haben getrauert, haben geschaut, wo sie ihren Freund begraben können, waren beieinander, um sich Halt zu geben und zu trösten. Vielleicht ist das nicht nur das Naheliegende, sondern auch erstmal das Beste. Innehalten, tun, was nötig ist, ohne in Aktionismus zu verfallen, die Sache sacken lassen und doch einen Fuß vor den anderen zu setzen. So komme ich durch die Karsamstage meines Lebens. So überwinde ich sie auch und werde bereit und offen für neue Erfahrungen.