Zu heiß

Das Wetter kann nerven! Vielleicht hat sich Gott dabei auch etwas gedacht?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Zu heiss oder zu kalt, das Temperatur-Fenster, in dem ich mich wohlfühle oder ausruhen kann, ist sehr klein. Beeinflussen tue ich das noch durch Kleidung: kurze Hose oder gepolsterte Jacke. Übrigens spielt die Feuchtigkeit und die Sauberkeit der Luft noch eine entscheidende Rolle. In relativer Luftfeuchte (denkend) möchte man am liebsten so etwas um die 40%. 40% bedeutet, die Luft ist lediglich gesättigt mit 40% Feuchtigkeit in Relation zu 100%. Die 100% ist bei jeder Temperatur unterschiedlich (absolute Wassermenge je kg-Luft), variabel, aber physikalisch festgelegt (und dann noch ein wenig abhängig vom Luftdruck).
    Okay-fühl-Leitplanken sind nicht gerade, sondern krumm und nicht mal parallel zueinander, das lernen wir daraus, das will ich damit sagen.
    Den richtigen Glauben sehe ich gerne in Leitplanken. Leitplanke rechts wäre so ein total wortgläubiger Christ, der jedes Wort in der Bibel auch als Gottes Wort sieht und nun ordnungsgemäss wertend damit umgeht. Leitplanke links wäre so ein labbriger Glaube, der gerade noch so als christlicher Glaube durchgehen würde (auch bei Gott). Ausserhalb der Leitplanken wären z.B. Riten im Drogenkonsum, oder Sachen die die Menschenwürde extrem verletzten, das aber nur als Beispiele unter vielen.
    Dominic zitiert: «Gibt es Gott? Oder gibt es Gott nicht? Sicher sagen kann das keiner – aber daran glauben können wir. Dominic Kirchner-Schmidt stellt fest, wer das wagt, merkt schnell, wie überraschend Leben sein kann.»
    Ist die Frage «Gibt es Gott?» eine Frage über Leitplanken hinweg? Ich würde ja sagen für denjenigen, der an Jesus glaubt. Ich zweifle nicht daran, dass es Gott gibt. Ich zweifle daran, ob guter Gott immer so die Oberhand auf Erden hat. Und wer daran nicht zweifelt, hat ein Rad ab. Ich zweifle daran, dass die Bibel komplett Gottes Wort ist. Für mich enthält die Bibel Gottes Wort.
    Und zur These «Wer es wagt, stellt schnell fest, ob Gott lebt» habe ich so meine ganz spezielle Meinung. Meine Meinung ist, dass der Glaube da schnell Angst einflösst und man schnell in Verarschungs-Aussagen reinkommen kann. Ein Beispiel bin ich jetzt schuldig:
    Der Fürst dieser Welt wird erwähnt (in der Bibel), aber es ist nicht Gott.
    Ich lebe in dieser Welt, also mit wem habe ich es zu tun, wenn ich spirituell werde?: Mit dem Fürst oder mit guten Gott/Jesus? Ich als Messinstrument, das nun anzeigt, wer hier am Wirken war? Es bedarf Übung, um Geister unterscheiden zu können. Ich wage sogar die These, dass Mose im «Allerheiligsten» es auch mal mit eine guten Kopie von Gott geredet hat (z.B. als es um die Steigung eines Sonntags-Holzsammlers ging). Die Sachlage bleibt schwierig, aber ich kann getrost machen: Mit Gott/Jesus lebt man auch geschützt, aber eben nicht immer geschützt.

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Die Sonne nervt einfach nur. Es ist heiß, es ist schwül. Mein Lieblingsplatz ist derzeit das Auto. Autotür auf, Schlüssel rein, Klimaanalage an… so jetzt geht’s wieder. Und im Winter – ja, da geht’s dann wieder anderes rum! Der Hund will raus, ich bekomme schon Frostbeulen beim Drandenken, meinem Hund ist das ziemlich egal und ich freue mich, wenn es endlich wieder heim an die Heizung geht. Einmal zu heiß, einmal zu kalt, die Übergangsmonate so lala. Aber Gott sei Dank muss ich das Wetter nicht machen. Und Gott sei Dank gibt es Jahreszyklen, die mir immer wieder helfen, meinen Rhythmus zu finden. Im Winter darf ich ruhen, die Natur auch und alle sollen mal wieder zu Kräften kommen. Dann fließt wieder neue Kraft in die Natur, alles kommt in Schwung. Auch ich merke, wie mir neue Lebenskräfte zufließen. Jedes Jahr entdecke ich, die wunderbaren Farben da draußen neu. Gerade freue ich mich, bei allem Schwitzen, über die Obstbäume. Unter ihnen kann ich die Seele baumeln lassen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu der Erkenntnis: „Junge stell dich nicht so an bei der Hitze. Trink mehr Wasser. Geh in den Schatten. Mach auch mal ne Siesta und staune über Gottes Zusammenspiel von Mensch und Natur.