Die Ermöglicherin

Kann ich nicht. Keine Zeit. Das wird eh nichts. So geht gar nichts, würde ich mal sagen. Ein Hoch auf Möglichmacher!

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„Rose war eine Ermöglicherin“, lese ich in einem Nachruf in einem Kirchengemeindebrief. Das ist wunderbar! Hoffentlich hat Rose das auch zu Lebzeiten schon von ihren Mitmenschen gehört. In dem Nachruf steht, wie sie über Jahrzehnte hinweg die Gemeindearbeit unterstützt hat, Ideengeberin, anderen Vorbild und Helferin war. Auch in der Dorfgemeinschaft scheint sie für manches Projekt eine Initiatorin und Mitstreiterin gewesen zu sein. Rose, die ich nicht kenne, ist mir einfach sympathisch. Menschen, die Dinge nicht zerreden, alles immer nur schlecht machen, sondern erstmal ganz positiv denken und dann anpacken oder Raum schaffen, dass andere anpacken können, das sind Ermöglicher oder Möglichmacher. Rose scheint im Leben das umgesetzt zu haben, was sie wohl in ihrer Kirche von Jesus gehört hat: Schau nicht weg. Geh hin und tu, was du tun kannst. Sei vorbehaltlos und mutig. Wahrscheinlich wird sie dazu auch gehört haben, dass Jesus ihr dabei ganz fest zur Seite steht. So kann es gehen, das Möglichmachen.