Hinterlassenschaften

An später denken – jetzt schon?!

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Was bleibt von mir, wenn ich mal nicht mehr bin? Bei einem Ausflug tauchte diese Frage plötzlich in meinem Kopf auf. Mitten in schönster Natur, ein Schild: Bitte hinterlassen Sie hier nichts, außer Ihrem Fußabdruck! Schon klar, gemeint war der Müll, den viele Ausflügler hier liegen lassen. Ich nehm meinen wieder mit. Und sonst so… ging die Spule in meinem Kopf weiter? Was wirst du mal hinterlassen, wenn du tot und hoffentlich bei Gott bist? Oder besser gesagt, was könnte ich denn hinterlassen? Großen Reichtum, eher nicht. Dafür Bücher, Kram, Unaufgeräumtes. Vielleicht auch ein paar gute Erinnerungen? Bei Menschen, denen ich begegnet bin, denen ich bewusst oder unbewusst gut getan habe. Hoffentlich. Ich könnte meine Organe spenden und damit anderen Menschen ein neues Leben ermöglichen. Oder einen Verein gründen, eine Initiative unterstützen. Die in meinem Ort etwas voranbringt oder Menschen hilft, die sich selbst nicht helfen können. Etwas säen, was mir wichtig ist. Ganz bewusst für die, die nach mir kommen.