Novemberblues

Es geht gar nicht anders im November: Die Gedanken werden schwerer. Dankbarkeit hilft.

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Novembertag. Regentropfen rinnen an meinem Fenster herunter. Ich schaue raus. Es ist neblig, die Bäume haben das Laub verloren. Ein trüber Tag. Und trüb sind auch meine Gedanken, denn irgendwie erinnert mich das alles daran, dass das Leben einfach so vergeht. Meine Tage, mein Leben ziehen vorüber. Irgendwie macht mich das traurig. In der Bibel stellt einer fest: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“ Meine Zeit ist von Gott geschenkt, heißt das und das lässt mich dankbar sein. Aber : Es macht mich auch nachdenklich. Was tue ich mit dieser, meiner geschenkten Zeit? Nutze ich sie gewinnbringend? Und was ist Gewinn? Nutze ich sie so, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann: „Hey! Du hast das Beste draus gemacht!“? Ich wünsche es mir und hoffe, dass ich diesen Satz irgendwann dankbar und  mit einem Lächeln sagen kann, um gut von diesem Leben Abschied nehmen zu können. So lange will ich mein Möglichstes versuchen um die Zeit, die Gott mir geschenkt hat, bestmöglich zu nutzen. Es ist ein besonders wertvolles Geschenk.